Freitag, 10. Juni 2011

Lindy Hop

Um diesen Blog zu verstehen, musst du eine von drei möglichen Vorraussetzungen erfüllen.
Möglichkeit eins:  Du kennst mich, logisch...
Möglichkeit zwei: Du tanzt Lindy Hop, oder zumindest einen Paartanz. Oder du tanzt irgendwas.
Möglichkeit drei: Du bist voll dabei. Beim Lindyhop verein in Wien, im schönen Österreich.

Also, ich tanz schon seit anno 2003. Breakdance und andere aufregende Sachen. Dabei hab ich auch ein paar Dinge gelernt, die's mir beim Lindy leichter machen. Ich tanz sehr, sehr, sehr gerne Lindyhop. Mit all meinen Prinzessinnen.

Mein Name ist Philipp Knoll.

Meine Freunde nennen mich einfach Fil. Ich hab diesen netten Blog zusammengeklickt, um die Lindyszene in Wien ganz persönlich zu beleuchten. Wenn dir die Beat-Generation, ein paar amerikanische Revoluzzer vor den Hippies, kennst, oder einfach 'Fear & Loathing in Las Vegas', den Film gesehen hast, wird dir "Gonzo Journalismus" etwas sagen. Gewissermaßen die Umkehrung vom normalen Journalismus, der versucht möglichst objektiv zu sein. Wie unsere Homepage. Nun, mein Blog, wird umgekehrt möglichst subjektiv an die Sache herangehen.


Also wie komme ich überhaupt zu LindyHop?
Am Anfang war es nur einWort. LindyHop. LindyHop. Storm & Majory, zwei völlig unterschiedliche Weltklassetänzer, jede und jeder in seinem eigenen Gebiet, nämlich Breakin' und House, sprechen davon, gleichzeitig fast, während ich am alljährlichen Tanzfestival Impulstanz in Wien teilnehme. Und es macht aus heutiger Sicht wenig Sinn, weil ich zuerst einen einfachen Charlestonschritt, den Charleston Schritt unter LindyHop verstehe. Storm spricht davon das er LindyHop einmal lernen möchte, irgendwann. Und natürlich habe ich schon das LindyHop Video auf youtube, vom Film Hellzapoppin gesehen. Aber nur wenig verstanden. Es geht auch viel zu schnell. Und ich bin noch viel zu beschäftigt mit Downrocks, dem Farmer, und anderen Schritten der Hiphop Kultur. Bis ich dann im Winter die Kraft gefunden habe mit meinem DooWop-hörenden Kumpel Schmer auf der Schihütte kräftig anzustossen und zu beschliessen: Da gehma hin. Ich war ja im Sommer davor schon beim SonntagsSocialdance und hab ein paar Schritte mit Siglas und Christa gemacht. Zuwenige, denn erst im Februar setzen wir unseren Plan um, und gehn Schnuppern.

So war das. Der Rest ist Geschichte. Die ich immer weitererzählen werde. Und du? Wie war dein Zugang zur LindyWelt? Ich würd mich freuen, ein paar wie-ich-zum-Lindy-kam Geschichten zu hören!


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